Kategorie Extremwetter



Klimabilanz August 2016 (global): Der 16. Hitzerekord in Folge

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im August 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Der August 2016 gehört wie der Mai 2016 zu einem „Schwankungsmonat“, wo entweder Land- oder Ozeantemperaturen ausnahmsweise einmal nicht auf Platz 1 eines neuen Hitzerekords landeten. Nichtsdestotrotz ergibt die Summe aus Land- und Ozeantemperaturen natürlich dennoch einen neuen Hitzerekord. Es handelt sich damit um den 16. Monat in Folge, der den globalen Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat und stellt somit eine neue Dimension der globalen Klimakatastrophe dar. 

Die Hand des El Niño ist dabei in den Zahlen deutlich ablesbar: Währen...

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Sakurajima – eine tickende Zeitbombe

Im Gegensatz zum formschönen Mayon auf den Philippinen ist der japanische Sakurajima ein Vulkan, der ein wenig anmutet, als habe einer der japanischen Götter ihn unregelmäßig abgenagt. Susano-o beispielsweise, der Gott des Windes und der Meere, galt als jähzornig und wurde daher sogar aus dem Himmel verbannt.
Allerdings hat der japanische Vulkan einen entscheidenden „Vorteil“: Ein großer Ausbruch ist relativ sicher und sogar zeitlich jetzt geschätzt worden.

Sakurajima: Explosive Kirschblüten

Obwohl sein Name in typisch malerischer Tradition Japans „Kirschblüteninsel“ bedeutet, handelt es sich um einen der gefährlichsten aktiven Vulkane Japans. Der Sakurajima ist ein Schichtvulkan (auch Stratovulkan)...

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Klimawandel und ein Bakterium verwandeln die Weltmeere in Todeszonen

Im Grundlagenartikel Der erste Kipppunkt fällt: Ozeane und Seen sind am Ende hatte ich beschrieben, wie und warum Ozeane gefährdet sind.
Stark vereinfacht: Die Zeitrafferwärme des „Klimawandels“ führt zu einer Ausweitung der „Todeszonen“ (oxygen minimum zones, OMZs) und ab einem uns unbekannten globalen Erwärmungspunkt kippen die Ozeane genauso um, wie wir es von verschmutzten Flüssen aus den 1980er Jahren kennen. Die Folge: Bis zu 97%iges Artensterben in den Ozeanen, wie es bereits mehrmals in der Weltgeschichte passiert ist, zum letzten Mal in der (natürlichen) Erwärmungsphase der Kreidezeit vor ca. 87 Millionen Jahren – ein sogenanntes „Großes Anoxisches Ereignis„.

Die US-amerikanische Hochschule GeorgiaTech und das Max-Planck-Institut haben nun eine weitere beunruhigende Entde...

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Hitze verstärkt Kriege und Gewalt

Geahnt haben wir es immer und jetzt wird es endlich auch einmal bestätigt: Hitze begünstigt Gewalt im Alltag und als gesellschaftliche Folge auch regionale Kriege.
Da darf man schon einmal die unbequeme Frage stellen, warum einem Rechtsterroristen in nordischen Ländern (Breyvik) etwa einige tausend islamische oder nichtreligiöse (Afrika) Terrorakte in der Hitze ausgesetzten Ländern gegenüberstehen. Ist es reine politische und historische Zufälligkeit? Oder hat auch das Klima einen gewissen Anteil?

Einige Studien haben hier in 2 Untersuchungsfeldern Theorien aufgestellt, die kein gutes Licht auf eine Menschheit in der Klimakatastrophe werfen...

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Das Klima wird zur Katastrophe: Anthrax-Erreger in Sibirien

Sibirien kennen wir bereits als eines der Länder mit der höchsten Erwärmungsrate der Welt.
Die Folgen: Methanhydrat scheint im auftauenden Permafrost instabil zu werden und zu explodieren, wodurch es gewaltige Löcher im Erdboden hinterläßt: Rätselhafte Riesenlöcher in Sibirien

Während bei den Löchern der wissenschaftliche Nachweis noch aussteht, ist nun etwas geschehen, was von Forschern schon lange befürchtet worden war: Durch die Hitze, die ganz klar dem „Klimawandel“ zugeordnet werden muss, werden im auftauenden Permafrostboden Erreger und Viren freigesetzt, die seit dem Zweiten Weltkrieg oder auch seit tausenden Jahren im Erdboden schlummern.
Anthrax-Erreger töteten jetzt einige Tiere und auch ihre menschlichen Hirten.

Vielen Dank übrigens an Evgenij Mansurov aus unserem Ko...

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Klimabilanz Juni 2016 (Deutschland): Es regnet Fische!

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Sommermonat (schreckliches Wort!) Juni 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Juni 2016.
Mit 1,6 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Juni 2016 ebenso wie der vorangegangene Mai deutlich zu warm. Die regionalen Unterschiede jedoch zeigen erneut große Differenzen und trotz der zu hohen Temperaturen aufgrund zweier Hitzewellen war der erste Sommermonat dank vieler Niederschläge und weniger Sonne als das Mittel erträglich – immerhin darf man nicht vergessen, dass die Temperaturen im Schatten gemessen werden...

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Bricht die Hekla aus?

Es lohnt sich aktuell einen näheren Blick auf Islands Vulkan Hekla zu werfen.
Der deutsche Vulkanologe Marc Szeglat berichtet auf seinem Blog über eine erhöhte Seismik des Vulkans. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer festen Zielvorstellung, dass der Vulkan in Tagen ausbricht, sondern lediglich ein Indiz und ein auffälliges Verhalten.
Um ein besseres Verständnis für die Lage zu erhalten, schauen wir uns die (und nicht „den“) Hekla genauer an.

Hekla: Die rotglühende Haube

Was sich wie eine zornige nordische Göttin anhört, ist leider nur das isländische Wort für „Haube“ und passt zu dem spitzkegeligen Aufbau dieses Schichtvulkans im Südwesten Islands. Ein Schichtvulkan baut sich Schicht für Schicht aus Ausbrüchen zu immensen Größen auf.

Hekla: Die Ruhe trügt ... © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/cogdog/3048600668/">Alan Levine auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, hier: Schärfe und Kontrast verändert

Hekla: Die Ruhe trügt … © Alan Lev...

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Sommer in der Zukunft: Eine Lebensgefahr

Scinexx hat anhand einer wissenschaftlichen Arbeit verschiedene Aspekte der globalen Klimakatastrophe zu einer Erkenntnis gebündelt, die erschrecken muss: In 50 Jahren wird selbst bei einem verminderten CO2-Ausstoß der Sommer so heiß und unerträglich, dass er sich zu einer dauerhaften Lebensgefahr wandelt: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20278-2016-06-14.html

Angesichts der Tatsache, dass er dies bereits in nicht wenigen Regionen heute ist bei einer globalen Erwärmung von knapp über einem Grad Celsius, fragt man sich, welche Alptraumhitze uns erwartet. In Indien zählt man mittlerweile jedes Jahr ab dem Frühling hunderte bis tausende Hitzetote, in Australien nehmen die Hitzeszenarien ebenso zu wie in den USA, wo aktuell eine Hitzewelle von 48 Grad Celsius das Leben unmöglich ma...

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Klimabilanz Mai 2016 (global): Das Zeitloch an Land

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Mai 2016 ausgewertet und veröffentlicht.
Man wird langsam müde, die Fakten zu nennen: Es handelt sich um den 13. Monat in Folge, der den Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat. Das ist schlimm genug. Allerdings gestatten wir uns einmal beim etwas genaueren Blick auf die Zahlen nach einem optimistischen Strohhalm zu greifen: An Land gibt es ein Zeitloch!
Was das bedeutet?
Die Landtemperaturen waren für sich betrachtet, einmal nicht im Rekordbereich, sondern auf der Nord- wie auch auf der Südhalbkugel „nur“ auf Platz 3 bzw. 5...

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Die Rekordschmelze von Grönland 2015 und die brennende Klimafluppe

Grönland ist für unsere nördliche Hemisphäre das, was die weitaus größere Antarktis für den südlichen Halbglobus darstellt: Ein unerlässlicher Eisschrank über einer Kontinentalmasse, der die Extreme des Klimas ausgleicht.

Grönland, die Rekordschmelze und die astronomischen Zahlen

Mit der Klimakatastrophe schmilzt allerdings das Packeis von Grönland wie Eis in einer unbarmherzigen Sonne.
Um das Ganze richtig einzuordnen, muss man zunächst zu Zahlen greifen, denn wer kennt sich schon in Grönland aus? Das wird irgendeine Insel sein mit zwar viel herrlichem Eis und Schnee, aber was soll da schon passieren?
So kann man sich irren!

Zu viel Wärme, zu viel Sonne: Mit Grönland und dem Eis der Arktis wird auch der Mensch sterben. © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/gsfc/20280818003">NASA auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>

Zu viel Wärme, zu viel Sonne: Mit Grönland und dem Eis der Arktis wird auch der Mensch sterben. © NASA auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Denn der g...

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