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Wetterprognose bis Mitte April 2016: Zwischen Frühlingshitzeterror und Kaltlufterlösung

Frühling der normalen Art? In der Klimakatastrophe nahezu undenkbar. Entsprechend kommt nun die Sommerhitze 2 Monate zu früh nach Deutschland und bringt mal wieder Dürre und Hitzeleiden.
Ebenfalls keine Überraschung ist, dass sich diese Hitze vor allem ab der Mitte Deutschlands bis in den Süden erstrecken wird. In Bayern werden mit Föhneffekt möglicherweise bis zu 24 Grad erwartet, die in der Sonne um die 30 Grad ergeben – unerträglicher Hitzeterror. Umgekehrt wäre dies ein Wintereinbruch für mindestens 1 Woche im Oktober bei strengem Dauerfrost, weit bevor der Winter beginnt …

Inzwischen ist der März durch die zu warmen Temperaturen wieder von einem zu kalten Monat in die üblichen Gefilde zu warmer Mitteltemperaturen zurückgelangt...

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Wetterprognose bis Mitte März 2016: Kaltwetter-Poker

Der meteorologische Frühling beginnt exakt am 01. März 2016 und wir sitzen mit dem die Klimakatastrophe repräsentierenden sofetischen Wettergott am Pokertisch*.
Schlimm genug, dass sein Anblick mit hawaiianischer Blümchenkette, Brathähnchenhaut und der diffuse Kokosparfümgeruch ablenkend genug ist, steht nicht weniger auf dem Spiel als die Abwendung eines erneuten Hitzefrühlings mit abartig zu hohen Temperaturen wie beinahe jedes Jahr.

Wäre kein schlechtes Blatt: Der "Straight Cold" mit absteigenden Temperaturen!, © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/126676728@N04/14931253417">Poker Fotos auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>

Wäre kein schlechtes Blatt: Der „Straight Cold“ mit absteigenden Temperaturen!, © Poker Fotos auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Bisher scheinen wir im Vorfeld sehr gut im Rennen zu liegen. Keine Miene haben wir verzogen, keine Gelegenheit geboten, einen Hinweis auf unsere Karten zu erahnen...

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Wetterprognose bis Ende Februar 2016: Der Hitzefrühling wartet schon …

Der Winter ist inzwischen abgehakt, im Flachland sowieso. Nach wie vor null Schneetage in Rhein-Main. Kurze Episoden winterlicher Verhältnisse im höheren Flachland und im Bergland ändern daran grundlegend nichts und auch in der Mittelwertsumme wird der Winter 2015/16 ein Extremmildwinter werden. Warum dies trotz der klimatisch günstigen Rahmenbedingungen so war und was man daraus für die kommenden Jahre und Prognosen lernen kann, das werde ich in einem sehr ausführlichen Analyseartikel im März auf den Punkt bringen.

Die aktuelle Wetterlage schwankt zwischen den schwachen Auswirkungen des Minor Warmings und Aussichten, die verfrüht zu warme Temperaturen bringen – sozusagen als Doppelbestrafung, nachdem der Winter in weiten Teilen Deutschlands gar keiner war...

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Wartezimmer des Eisgotts, © Art of Backpacking auf flickr.com, Lizenz:

Wetterprognose bis Mitte Februar 2016: Im Wartezimmer des Kältegotts

Kriegen wir einen Termin oder sind Kälteliebhaber doch nur die Kassenpatienten der Meteorologie?
Da sitzen wir nun und blicken gebannt auf das Antlitz des Kältegotts, das den Eingang zu den heiligen Hallen des Winters ziert und hoffen, dass wir aufgerufen werden.
Tatsächlich ist die Chance groß, dass wir nicht vergessen wurden, denn erinnern wir uns: Das Warming des Polarwirbels wird unverändert stabil angezeigt, wie ich im letzten Special berichtet hatte.

Klassischer Sofet auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Klassischer Sofet in Kälteschutzrüstung auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Bis dahin jedoch erwartet uns eine lange Wartezeit neben im Wartezimmer mosernden Sofeten (zu erkennen an so dicker Winterkleidung, dass nur die anthropomorphen Arm- und Beinstummel erahnen lassen, dass es sich um M...

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Wetterprognose bis Ende Januar 2016: Kaltwinter-David gegen Mildwinter-Goliath

Was zeigen die Modelle nicht an unglaublichen Sprüngen, die man so noch nie gesehen hat? Da es so weiterzugehen scheint, ist eine seriöse Prognose eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ich versuche es dennoch.

Dankbar dürfen wir zunächst für die letzten Tage sein. In vielen Regionen Deutschlands gab es tatsächlich doch noch Winter*. Lediglich im Rhein-Main-Gebiet liegt kein Schnee (obwohl auf der Kachelmannkarte ein Schimmer von Hellblau verzeichnet ist) und im wirklich bedauernswerten äußersten Westen der Republik. Man wünschte sich Wettergerechtigkeit und Winter für alle und seien es nur flächendeckende 2 cm...

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Wetterprognose bis 10. Januar 2016: Die skandinavische Axt köpft den Warmwinter

Ihr dürft Euch gerne jetzt vor Dankbarkeit und Wonne auf den Boden werfen und Kotau-Orgien veranstalten. 🙂
Nicht vor mir, sondern vor den Eisgöttern, die uns endlich ihr Wohlwollen beweisen möchten, wie es aussieht.

Was ist bisher sicher?
Das Skandinavienhoch.
Es wird unfassbar stark berechnet mit 1045 hPa und gleicht allein in seiner nördlichen Ausdehnung einer skandinavischen Axt*, die dem Horrorhitzewinter den Kopf abschlägt.
Warum?
Weil ein Skandinavienhoch (gerne „Skandi-Hoch“ genannt) in dieser Form so hoch aufragt wie eine Axt und nicht nur das schwärende, grauenhafte Subtropenhoch am Mittelmeer abtötet, sondern die eingefahrenen Luftmassen samt Polarwirbel in Schwingung versetzt – das klassische Beispiel für eine Rossby-Welle...

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Wetterprognose bis Ende Dezember 2015: Gott verpfuscht die Kaltluft!

Ist es ein Fluch?
Ist es die Klimakatastrophe?
Ist es schlichtweg Pech?
Oder verpfuscht Gott die vorhandene Kaltluft, damit sie uns nicht erreicht?
Der Winter ist so weit entfernt von Deutschland, dass der Dezember 2015 sich nahtlos an den November 2015 anschließt und sich eine Art Sommer fortsetzt als maximale Kulmination ultimativen Wetterhorrors. Das Gefühl ist so surreal, dass man manchen Tages in die Welt schaut und ein „matrixähnliches“* Gefühl nicht unterdrücken kann.
Und auch wenn René Descartes begeistert wäre ob dieser philosophischen Einsichten, dass die Welt wahnsinnig geworden ist und uns täuscht, so ist es ein Trauerspiel, vielleicht auch der Auftakt zu einer Epoche des Klimawahnsinns, die uns noch ganz andere Ereignisse bescheren wird...

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Rückblick: So war der Herbst 2015 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Groß war das Leid und noch größer war die Sehnsucht nach Kühle am Ende eines Sommers 2015, der durch El Nino zu einer Hitzenaturkatastrophe geworden war.
Der Herbst 2015 enttäuschte uns im Gegensatz zu seinen 4 Vorläufern 2011-2014 nicht.
Wie der Herbst verlief, wie die Zahlen lauten und vor allem wer in der Herbstprognose von Ende August 2015 die Nase vorn hatte, betrachten wir in einem Blick zurück auf die Monate September, Oktober und November des Jahres 2015.

Der Herbst in Zahlen

Im Unterschied zu den Jahren 2011-2014 kam der Herbst gleich in den ersten beiden Monaten mit einem Temperaturmittel, das unter dem 30-Jahresmittel 1961-1990 lag, daher!
In Zeiten der Klimakatastrophe kann das getrost als ein sehr seltenes Wunder angesehen werden...

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Die große Winterprognose 2015/16: Krieg der Systeme um den möglichen Kaltwinter

Der Herbst* ist erst zur Hälfte vorbei, aber es bietet sich an, einen ersten Prognoseblick auf den Winter zu werfen, dessen Weichen sich im Oktober allmählich stellen, da eine starke Verbindung von Oktober und Januar vermutet wird hinsichtlich klimatologischer Muster, vor allem in Bezug auf den Polarwirbel.

Ich hatte bereits im Zusammenhang mit dem letzten El Niño-Update einen Ausblick auf die Rahmenbedingungen des Winters 2015/16 gewagt und eine erhebliche Diskrepanz zwischen der „meteorologischen“ Fraktion, sprich den Computermodellen, und der klimatologischen Fraktion mit El Niño im Fokus, festgestellt.
Während die Meteorologen auf das Ausgleichsverhalten zu bauen scheinen, das nach einem heißen Sommer und kühlen Herbst dann einen Mildwinter verspricht, argumentieren die Klimatologe...

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Wetterprognose bis Ende September 2015: Altweiber erfolgreich eliminiert!

Vielen Dank für Eure Gebete und kruden Rituale, wie in der letzten Prognose angeregt – die Hitze ist in großen Teilen Deutschlands abgesagt. Anders kann ich mir die Fortsetzung des Dauerherbstes nämlich nicht erklären 😉

Die Wettergötter bereiteten durch eure Initiativen eine Inversionslage, bei der die warme Luft statt am Boden sich in größerer Höhe befindet und die Kaltluft am Boden wie ein Kochtopf* deckelt. Die Niederschläge trugen ihr übriges dazu bei, dass es trotz GFS-Hitze-Ausschlägen vor allem im Westen, Norden und der Mitte Deutschlands dauerherbstlich blieb und nur der Süden und Osten von dem hereinziehenden Tief ausgespart blieben. Als Folge saugt heute und morgen (16./17.09...

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