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Wetterprognose bis 25. Januar 2017: Der Descartsche Matrixwinter im Flachland

Der französische Philosoph René Descartes hat die Unmöglichkeit der Überprüfung unserer wahrgenommenen Realität mit einem objektiven Maßstab so umschrieben, dass ein „Dämon“ uns möglicherweise täuscht. Immer und überall. Die gesamte Welt könnte eine große Täuschung sein, eine Art von einer persönlichen Kinovorstellung, die im Zentrum unseres Gehirns, dieser Maschine eines Ego-Konstruktes, zusammengesetzt wird und abläuft, ohne dass wir sie durchschauen können. Jeder Stuhl, jede Person, alles in dieser Welt könnte eine Täuschung sein, die nur in unseren einzelnen Gehirnen erzeugt wird. Im Film „Matrix“* wurde diese uralte furchteinflößende, weil unwiderlegbare Idee auf einzigartige und erschreckende Weise umgesetzt.
Es gibt nur eine einzige Sicherheit in dieser Welt des...

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Loki gegen Thor, © marvelousRoland auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wetterprognose bis 05. Januar 2017: Kampf gegen Loki, den Sofetenlord des Chaos

Das Wetter basiert grundsätzlich auf der Beobachtung, dass bereits kleine Änderungen der Anfangsbedingungen zu extremen Folgen führen und diese mit ansteigender Zeit zunehmen. Das nennt man Chaostheorie oder Chaos-Effekt. Wenn man diesem Umstand, weshalb kein Mensch und auch noch kein Computer der Welt das Wetter länger als 5 Tage im voraus berechnen kann, eine Gestalt verleihen würde, dann wäre dies der „Lord des Chaos“. In den germanischen Mythen entspräche dies dem Gott Loki, der die Götter verrät und dessen Tragödie Teil eines Weges ist, der zu Ragnarök führt – den Weltuntergang.

Temperaturkarte Deutschland Stand: 19.12.2016 mit warmen Norden und eher kühlen Süden. Zufall oder La Niña-Folge?, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Temperaturkarte Deutschland Stand: 19.12.2016 mit warmen Norden und eher kühlen Süden. Zufall oder La Niña-Folge?, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Der Chaos-Lord Loki scheint dummerwei...

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Klimabilanz November 2016 (Deutschland): Der erste November seit 2007

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im November 2016.

Erinnern wir uns an den Start des Herbstes 2016, bricht uns noch nachträglich der Schweiß aus angesichts von Augusttemperaturen, die mit Herbst absolut nichts gemein hatten.
Der Oktober 2016 hingegen überraschte uns mit negativer Arktischer Oszillation und kühlen Troglagen, wenn auch ohne den früher traditionellen Sturm.
Der November 2016 war nach Jahren wahrgewordener Alpträume irgendeines sofetischen Hitzegotts der erste November, der wieder in die Nähe normaler Temperaturen gelangte. Um einen ähnlichen November zu sichten, muss man beim Blick in die Vergangenheit wohl oder übel zum Fernglas greifen: Es handelt sich um den ersten echten Novem...

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Wetterprognose bis 20. November 2016: Atlantikwetter

Die aktuelle kühle Phase mit überraschendem Schnee in einigen wenigen Teilen Deutschlands endet bereits in Kürze. Die Sofeten haben voreilig die atlantische Westdrift hochgejubelt, die als Folge des sich mäßig rekonstituierenden Polarwirbels nach dem Split vor einigen Tagen wieder aufkommt.

Temperaturkarte Deutschland Stand: 08.11.2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>

Könnte gerne noch etwas kühler werden: Temperaturkarte Deutschland Stand: 08.11.2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Doch damit schießen sich die Sofeten ihr Eigentor, denn erwartet haben sie abstruse Wärme und Trockenheit, aber die Westdrift liefert bekanntlich haufenweise Regen und die von Sofeten so bezeichnete „nasse Kälte“. Wir nennen dies einmal regengesegnete Dunkelwetterlage und ein traumhaftes Novemberwetter mit jahreszeitlich durchaus noch halbwegs angemessenen Temperaturen...

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Klimabilanz Oktober 2016 (Deutschland): Ein Dunkeloktober?

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Oktober 2016.

Der September 2016 hatte noch gezeigt, wozu die Klimakatastrophe in Sommernähe fähig ist: Alptraumhafte 3,5 Grad über dem Mittel, die mit Herbst ebensowenig zu tun hatten wie ein Sofet mit Heizöleinsparung.
Der Oktober 2016 hingegen brachte den ersehnten Wetterumschwung, begünstigt durch eine anhaltende Atlantikblockade, die die Westdrift stoppte. Dies führte zwar zu eigentlich untypischer Sturmlosigkeit im Herbst, aber auch zu vielen Wolken und kühlen Temperaturen. Eine denkbare Südlage blieb uns bis auf ganz kurze Momente erspart.
Nach 11 (teilweise extrem) zu warmen Monaten in Folge war der Oktober 2016 damit bei -0,40 Grad Temperaturanomalie der erste zu...

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Klimabilanz September 2016 (Deutschland): Die Sonne lacht

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten „Herbstmonat“ 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im September 2016.
Statt eines Herbstes erlitten wir den klassischen Klimakatastrophenmonat eines Glühling-Septembers, bei dem Deutschland geradezu von der Sonne mit einer UV-Peitsche gefoltert wurde, deren Todesfratze am Himmel kaum noch zu ertragen war. Dazu kam eine beispiellose Dürre und Temperaturen, die zu den schlimmsten seit Messungsbeginn und vermutlich seit mehreren 1000 Jahren vor Messungsbeginn gehörten.
Die 3,5 Grad zu warmen Temperaturwerte im Mittel sind ein klimatisches Alarmsignal. Zur Erinnerung: 3,5 Grad im Mittel bedeuten nicht 3,5 Grad am Tag wärmere Temperaturen, sondern umgerechnet etwa 9 Grad zu hohe Maximaltemperaturen an jedem einzelnen Septembertag im ...

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Klimabilanz Juli 2016 (Deutschland): Süden und Osten auf Grillrosten

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Sommermonat (schreckliches Wort!) Juli 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Juli 2016.
Mit 1,7 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Juli 2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) deutlich zu warm. Die Temperaturen zeigten sich dabei nicht mehr auf den Kopf gestellt wie noch im Frühjahr, wo es dem Südwesten und Süden gelang, an die Temperaturen des Nordens heranzukommen und teilweise sogar geringfügig niedriger zu sein. Statt dessen erlebt vor allem der Südwesten bis in einer Linie hoch zum Osten einen Hitzetag nach dem anderen, eine Tropennacht nach der anderen ohne auch nur 1 Stunde einer Abkühlung unter 20 Grad und Tagestemperaturen von zumeist 25 bis über 35 Grad in den Hitzespitzen.

Insofern ma...

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Wetterprognose bis Ende Juni 2016: Gebratener Siebenschläfer wie immer?

… fragt der Wetterkellner den Sofeten. Der nickt, weil die Hitzebäder sein ohnehin nur rudimentäres Sprachzentrum beschädigt haben.
Was sagt uns diese etwas surreale Szene?
Auch der Meteorologe weiß: Siebenschläfer ist der Zeitpunkt, an dem sich die Wetterlage des Sommers herausbildet. Ursprünglich wurde dieser Tag auf den 27. Juni datiert. Heute ist es der 7. Juli, weil die gregorianische Kalenderreform die astronomischen Begebenheiten an die falsch laufenden menschlichen Uhren entdeckt und letztere angepasst hat.
Natürlich gilt nicht dieser einzelne Tag, sondern grob die Großwetterlage Anfang Juli. Gibt es eine wechselhafte Wetterlage, so deuten die Wahrscheinlichkeiten auf 7 Wochen von größtenteils diesem Wetter...

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Der Tornadoschock in Deutschland

Vor allem am Wochenende des 4. und 5. Juni 2016 hat Deutschland die Tür in eine Klimakatastrophe durchschritten.
So könnte es in einigen Jahren im Rückblick heißen, wenn über das massenhafte Auftreten von bisher in der Zahl unerreichter Tornados in Schleswig Holstein bis hin nach Hessen bewertet wird.
Doch stimmt das überhaupt?
Die Presse gefällt sich derzeit im Ignorieren eines Ereignisses, das eindeutig in höchstem Maße außergewöhnlich ist und vermutlich in den letzten hundert oder tausend Jahren oder noch länger nicht gesichtet wurde...

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Rückblick: So war der Frühling 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Der Sofetenmotor stottert.
Ging ich im Februar 2016 davon aus, dass ein deutlich zu warmes Frühjahr am wahrscheinlichsten sei, so und es mit jedem Monat schlimmer würde, so hat ein gnädiger Eisgott einen Eiszapfen in die Speichen der Sofetenhitzemaschine geworfen.

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig - trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig – trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Zwar war der Verlauf korrekt, dass es jeden Monat schlimmer wurde, aber das Mittel traf sich innerhalb dieser Stufung auf einem niedrigeren Niveau. Der Grund: Erst die Spätfolgen des Major Warmings aus dem März, dann die verfrühten Eisheiligen...

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