dürre tagged posts



tod der arktis, untergang der arktis, waccy, klimawandel, globale erwärmung, klimakatastrophe, kaltwetter.com

Klimabilanz 2016: Die Arktis brennt

Stand das Jahr 2015 im Zeichen des Hitzemonsters El Niño, so ist es 2016 ganz klar die brennende Arktis mit dem „WACCY“-Effekt ab Herbst.
Der „Klimawandel“, nichts anderes als eine völlig außer Kontrolle geratene Klimakatastrophe, die 1830 mit der Industriellen Revolution ihren Anfang nahm, hält den Planeten ganz schön auf Trab. Global nahmen die Anomalien nach El Niño eher wieder ab, während sie regional in Deutschland (siehe unten) zunahmen.
Einige Anomalien jedoch verstärkten sich im späten Jahresverlauf: Der „Kalte Fleck“ im Atlantik, möglicherweise ein Beleg einer Schwächung des Golfstroms und Folge der grönländischen Eisschmelze, ist nach wie vor sichtbar. Der Waccy-Effekt führte zu einem teilweise rekordkalten Sibirien und auch in den USA kippten einige Kälterekorde, al...

Lesen Sie weiter
christkind, druck, roter kopf, kaltwetter.com

Klimabilanz Dezember 2016 (Deutschland): Das Christkind unter Druck!

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Dezember 2016 (PDF).

Der erste Wintermonat Dezember war vom Stil genauso grauenhaft wie der Dezember 2015, der als der wärmste aller Zeiten und wohl der wärmste seit einigen tausend Jahren in die Annalen einging. Auch in diesem Jahr wartete man auf Kälte, geschweige denn Schnee vergeblich. Über weiße Weihnachten kann man mittlerweile nur noch traurig lächeln (im Flachland sowieso, zunehmend auch im Bergland), während draußen bei 8 bis 10 Grad statt Eis- die Sofetenblumen blühen.

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Das Christkind wurde in diesem Jahr La Nina genannt, während im Vorjahr noch das männl...

Lesen Sie weiter
clown, horror, herbst 2016, glühling, hitze, südlage, kaltwetter.com

Wetterprognose bis 10. Oktober 2016: Das Clownsgesicht des alljährlichen Herbstausfalls

Da war ich wohl etwas verfrüht mit der Annahme in der letzten Wetterprognose, dass der Herbst kommt.
Wie in der Klimakatastrophe zu erwarten, haben uns GFS und ECMWF mal wieder so radikal enttäuscht, wie man es gewohnt ist: Ein völlig unerklärlicher Hitzesprung, der seinesgleichen sucht und seinen Grund in der mittlerweile übermäßigen Bedeutung der Azorenhochhitze und der nördlich verlagerten Subtropen hat. Allmählich wird es Zeit, dass man die „gemäßigten“ Breiten umdefiniert. Denn die Grenzlage teilt im Grunde Deutschland: Im Nordwesten an den Küsten noch gemäßigte Breiten (auch an den Mitteltemperaturen zu sehen), der Rest Deutschlands liegt im Grunde in den Subtropen...

Lesen Sie weiter
so war der sommer 2016, sommer, hitze, klimawandel, klimakatastrophe, kaltwetter.com

Rückblick: So war der Sommer 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Der Sommer stand rein theoretisch von den Vorzeichen (geringe Sonnenflecken, Abklingen von El Niño) auf „kalt“.
Dass er dank Klimakatastrophe, Treibhauseffekt, Nordverlagerung der Subtropen und dem altbekannten Schema der Atlantiktiefs in Kombination mit Azorenhochaufwölbung deutlich im Plusbereich landen würde, war mir von vornherein klar. Der 23. Warmsommer in Folge (ja, Sie haben richtig gelesen!) landete letztlich nicht mit einer 2 im Temperaturmittel der 3 Sommermonate, wie ich es vorhergesagt hatte, sondern knapp darunter. Trotzdem hat ein anderer Prognoseanbieter den Sommer noch exakter vorhergesagt.

In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: <a target="_blank" href="http://www.kaltwetter.com/sommer-zukunft-lebensgefahr-hitzetote/">Sommer in der Zukunft - eine Lebensgefahr</a>

In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: Sommer in der Zukunft – eine Lebensgefahr

Betr...

Lesen Sie weiter
august 2016, hitze, sommer 2016, unerträglich, hitzequal, kaltwetter.com

Klimabilanz August 2016 (Deutschland): Marsch durch die Klimahölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Sommermonat (tatsächlich verlängert sich der Sommer zum Leidwesen aller zunächst bis Ende September …) August 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im August 2016 (PDF).
Mit 1,4 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der  2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) und Juli (+1,7 Grad) deutlich zu warm. Während es in den Gebirgslagen und natürlich an der Küste sogar Kühlphasen gab, führten Azorenhochkeile vom Südwesten aus bis hoch zur „Magdeburgischen Ofenplatte“ für Dauerhitze ohne einen einzigen Tag Erholung.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

Mitten in den Gemütszustand, dass man nach monatelanger Hitze eigentlich nicht mehr alles ertragen konnt...

Lesen Sie weiter
sommer 2016, herbst 2016, sofeten, phönix, phoenix, hitzewelle, azorenhoch, subtropen, kaltwetter.com

Wetterprognose bis 20. September 2016: Schießt des Sofeten Phönix ab!

Wie lange haben uns Langfristler mit der Hoffnung auf Herbst gequält, der doch nicht kommt …
Die Klimakatastrophe hat mit abstrusen Wetterlagen aus Azorenhoch und Subtropenhoch, verstärkt durch den Treibhauseffekt für abermalige Hitzrekorde gesorgt (die sich in den nächsten paar hundert Jahren im Übrigen immer weiter steigern werden), zertrümmert nun gnadenlos alle Hoffnung und stiehlt uns nun nach 2011-2014 erneut den so endlos kostbaren Herbst.
Statt eines Septembers, wie er früher war erwartet uns ein August II und nicht nur die Fortsetzung des Hitzeterrors, sondern eben gleichzeitig auch mit jedem Tag der Diebstahl eines Herbsttages, der weit mehr ist als nur eine überlebensnotwendige Erholung nach Monaten der Hitze.
Die Regel in der Klimakatastrophe eben: GLÜHLING statt Herbs...

Lesen Sie weiter

Klimabilanz Juli 2016 (Deutschland): Süden und Osten auf Grillrosten

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Sommermonat (schreckliches Wort!) Juli 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Juli 2016.
Mit 1,7 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Juli 2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) deutlich zu warm. Die Temperaturen zeigten sich dabei nicht mehr auf den Kopf gestellt wie noch im Frühjahr, wo es dem Südwesten und Süden gelang, an die Temperaturen des Nordens heranzukommen und teilweise sogar geringfügig niedriger zu sein. Statt dessen erlebt vor allem der Südwesten bis in einer Linie hoch zum Osten einen Hitzetag nach dem anderen, eine Tropennacht nach der anderen ohne auch nur 1 Stunde einer Abkühlung unter 20 Grad und Tagestemperaturen von zumeist 25 bis über 35 Grad in den Hitzespitzen.

Insofern ma...

Lesen Sie weiter
juli 2016, sommer 2016, hundstag, hitze, leiden, qual, kaltwetter.com

Wetterprognose bis Ende Juli 2016: Das Aufheulen des Winterwolfs

So richtig umfänglich und nachhaltig zum Kotzen, dieses Wetter, oder?
Egal wie „gut“ der Sommer verläuft, spätestens im schlimmsten aller Monate, dem Juli, kommt eine Hitzeverzweiflung auf, die einen verzweifelt aufheulen lässt wie einen Winterwolf – immerhin liegt (subjektiv) der letzte Winter mehr als 10 Jahre zurück, während jeder Sommer zusammen mit Frühling und Glühlingsherbst gefühlt 1 Million mal häufiger und 2 Millionen mal länger und 3 Millionen mal stärker ist.

Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, Stand: 13.07.2016; © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>

Temperaturkarte Deutschland Juli 2016, Stand: 13.07.2016; © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

So bekamen wir unfassbare 3 Tage, also 72 Stunden, halbwegs normale Temperaturen zum Erholen, die nicht einmal ausreichen, um die Backofenhitze aus der Wohnung zu bekomme (zumindest im Südwesten)...

Lesen Sie weiter

Rückblick: So war der Frühling 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Der Sofetenmotor stottert.
Ging ich im Februar 2016 davon aus, dass ein deutlich zu warmes Frühjahr am wahrscheinlichsten sei, so und es mit jedem Monat schlimmer würde, so hat ein gnädiger Eisgott einen Eiszapfen in die Speichen der Sofetenhitzemaschine geworfen.

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig - trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig – trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Zwar war der Verlauf korrekt, dass es jeden Monat schlimmer wurde, aber das Mittel traf sich innerhalb dieser Stufung auf einem niedrigeren Niveau. Der Grund: Erst die Spätfolgen des Major Warmings aus dem März, dann die verfrühten Eisheiligen...

Lesen Sie weiter
© Luc Viatour auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Klimabilanz April 2016 (global): Mit Vollgas in die Katastrophe

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im April 2016 ausgewertet und veröffentlicht. Das Klimakatastrophenjahr ist vollständig! Der zwölfte nicht nur zu warme, sondern der ZWÖLFTE Rekordhitzemonat in Folge ist das erschreckende Ergebnis. Und seit zwölf Monaten wütet der El Niño mit seinen globalen Auswirkungen, der sich wohl erst im nächsten Monat in den globalen Folgen beruhigen wird.

Doch die Zahlen sind nicht nur alarmierend, da die globale Erwärmungsrate ganze Jahrzehnte überspringt...

Lesen Sie weiter