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Der „Kalte Fleck“ im Atlantik – Neuigkeiten von der Forschungsfront

Der „Kalte Fleck“ auf dem Atlantik ist ein heißes Thema. So heiß, dass sich internationale Forscher dem Thema intensiv widmen.
Spannend wird es, wenn man weiß, dass der „Kalte Fleck“ (engl.: „cold blob“) ein Hinweis auf die Schwächung bzw. den Zusammenbruch des Golfstroms sein könnte, jenes Golfstroms, der Europa in der gegenwärtigen Epoche der Klimakatastrophe vor allem im Sommer ein Klima der Hölle beschert.

Artikelempfehlungen hierzu:
Wann bricht endlich der Golfstrom ab?
Verwirrung um den Golfstrom

Schwächung des Golfstroms oder bloß eine Oberflächentemperatur-Anomalie?

AMOC und Windstress: Mögliche Erklärungen für den Kalten Fleck im Atlantik

Die Diskussion, ob der Kalte Fleck eine Schwächung des Golfstroms darstellt oder doch nur das Ergebnis von beispielsweise Windstres...

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Klimabilanz September 2016 (global): Schmelzpause

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im September 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche CO2-Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Der September 2016 wartet mit einer faustdicken Überraschung auf! Auf der Südhalbkugel registriert man quasi eine Schmelzpause, denn die Temperaturen finden sich für den September 2016 auf Platz 6, die Landtemperaturen (ohne Ozean) sogar auf Platz 21 wieder!!
Doch wo die Südhalbkugel (möglicherweise durch den schwachen La Nina-Effekt) eine Stagnierung der Klimakatastrophe verzeichnet, da brennt unsere Nordhalbkugel nach wie vor lichterloh, auch wenn die Werte nicht mehr sprunghaft wie in vielen Vormonaten gestiegen sind...

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Klimawandel: Boden nimmt weniger Kohlendioxid auf und Grönland verliert mehr Eis als erwartet

Die nächsten „Überraschungen“ in der wissenschaftlichen Presse.
Wie ich bereits öfter angemerkt habe, hat die wissenschaftliche Methodik eine Art von „Überseriositätstrauma“. Zwar führt die Methodik der Falsifikation zu qualitativ hochwertigen Erkenntnissen, aber auch zu der psychologisch fatalen Entwicklung, dass Wissenschaftler absolut risikoscheu sind, was Prognosen für die Zukunft angeht.

Keiner möchte sich öffentlich zu weit aus dem Fenster hängen und am Ende als „Alarmist“ gelten, obwohl (auch wenn es sich surreal anfühlt) mit der Klimakatastrophe ein globales Apokalypseszenario sich mit jedem Jahr und jedem Jahrzehnt nähert.
Dies führt zu einer massiven Unterschätzung der Folgen der bereits Fahrt aufnehmenden Klimakatastrophe und zu regelmäßigen Meldungen von „Überra...

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Klimabilanz August 2016 (global): Der 16. Hitzerekord in Folge

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im August 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von mehr als 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Der August 2016 gehört wie der Mai 2016 zu einem „Schwankungsmonat“, wo entweder Land- oder Ozeantemperaturen ausnahmsweise einmal nicht auf Platz 1 eines neuen Hitzerekords landeten. Nichtsdestotrotz ergibt die Summe aus Land- und Ozeantemperaturen natürlich dennoch einen neuen Hitzerekord. Es handelt sich damit um den 16. Monat in Folge, der den globalen Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat und stellt somit eine neue Dimension der globalen Klimakatastrophe dar. 

Die Hand des El Niño ist dabei in den Zahlen deutlich ablesbar: Währen...

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Klimabilanz Juli 2016 (global): Auf Kurs in die Apokalypse

Die NOAA hat die Temperatur- und Klimadaten für den Planeten Erde im Juli 2016 ausgewertet und veröffentlicht.

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von 3 ppm (früher: 1 ppm); © <a target="_blank" href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/">NOAA</a>

Nach wie vor eine alarmierende jährliche Steigerungsrate von 3 ppm (früher: 1 ppm); © NOAA

Bei den Landtemperaturen hatten wir im Mai 2016 eine Atempause festgestellt, wenngleich die Summe aus Ozean- und Landtemperaturen den 13. globalen Rekordhitzemonat in Folge brachte. Der Juni 2016 stellte den Land- und Ozeantemperaturrekord von 2015 ein und auch der Juli 2016 stellt nun einen neuen, traurigen Hitzerekord auf. Es handelt sich damit um den 15. Monat in Folge, der den globalen Temperaturrekord in Sachen Hitze für diesen jeweiligen Monat gebrochen hat und stellt somit eine neue Dimension der globalen Klimakatastrophe dar. 

Die Hand des El Nino ist dabei in den Zahlen d...

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Die Rekordschmelze von Grönland 2015 und die brennende Klimafluppe

Grönland ist für unsere nördliche Hemisphäre das, was die weitaus größere Antarktis für den südlichen Halbglobus darstellt: Ein unerlässlicher Eisschrank über einer Kontinentalmasse, der die Extreme des Klimas ausgleicht.

Grönland, die Rekordschmelze und die astronomischen Zahlen

Mit der Klimakatastrophe schmilzt allerdings das Packeis von Grönland wie Eis in einer unbarmherzigen Sonne.
Um das Ganze richtig einzuordnen, muss man zunächst zu Zahlen greifen, denn wer kennt sich schon in Grönland aus? Das wird irgendeine Insel sein mit zwar viel herrlichem Eis und Schnee, aber was soll da schon passieren?
So kann man sich irren!

Zu viel Wärme, zu viel Sonne: Mit Grönland und dem Eis der Arktis wird auch der Mensch sterben. © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/gsfc/20280818003">NASA auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>

Zu viel Wärme, zu viel Sonne: Mit Grönland und dem Eis der Arktis wird auch der Mensch sterben. © NASA auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Denn der g...

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Dr. Judah Cohens ultimative Analyse des Winters 2015/16 und Prognose für den Winter 2016/17

Der Winter 2015/16 war in vielen Regionen und in der Gesamtsumme betrachtet, ein Mildwinter und ein Riesenreinfall! (Meine Analyse: So war der Winter 2015/16: Der Anfang vom Ende für alle zukünftigen Winter?)
Dr. Judah Cohen vom AER in den USA hat sich nun an die wissenschaftliche Nachbetrachtung begeben und höchst interessante Schlussfolgerungen gezogen, die einleuchten und die ich selbst auch für die zukünftigen Jahre berücksichtigen werde. Auch für die zukünftigen Winter hat Dr. Cohen eine handfeste Prognose parat.

Doch zunächst einige grundsätzliche Worte zum ewigen Streit, ob sich eine Langfristwinterprognose überhaupt lohnt, bevor wir zum Winter 2015/16 gehen und rückwirkend eine Lupe auf den Mildwinteralptraum richten...

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Meeresspiegelanstieg: Eine weitere Posse um unterschätzte Folgen?

Ein sehr gefährlicher und unterschätzter Aspekt der Klimakatastrophe ist der Meeresspiegelanstieg durch die Summe des schmelzenden Eises und der Gletscher auf dem Planeten.
Wie bei fast allen anderen Aspekten des verharmlost sogenannten „Klimawandels“ folgt die Diskussion über die Auswirkungen in der Zukunft immer einem ganz bestimmten Schema: Alle paar Jahre wird die Prognose deutlich nach oben korrigiert und der Meeresspiegelanstieg wird immer dramatischer.

Grundsätzliches: Das Dilemma wissenschaftlicher Methodik

Warum ist das eigentlich so? Wo Klimalügner eine Verschwörung wittern, erweist sich einfach das sonst so zuverlässige Prinzip wissenschaftlicher Falsifikation als Hemmschuh.
Die Wissenschaft basiert auf dem Prinzip, dass alles von jedem nach festen Regeln hinterfragt wi...

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Russell-Gletscher in Grönland im Sommer 2010, © Chmee2 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 3.0

Schwarzes Eis in Grönland lässt Forscher rätseln

Grönland ist für die nördliche Hemisphäre im Grunde das, was die Antarktis auf der südlichen Halbkugel darstellt: Eine Landmasse mit Packeis, das als Puffer und Ausgleich gegen Temperaturextreme dient.
Es ist kein Geheimnis, dass jegliches Eis auf der Erde seit Jahrzehnten im Rückgang begriffen ist und letztlich durch sein Verschwinden zu einem galoppierenden Effekt der Klimakatastrophe führt (klimatologische Kipppunkte). Zum einen, weil die Sonnenrückstrahlung (Albedo) des Eises und Schnees wegfällt und die Sonnenenergie und die Erwärmung sich dadurch exponentiell steigert, zum zweiten, weil sich über Eis und Schnee* Hochdruckgebiete bilden und ein eisfreies Grönland die Luftströmungen verändert, sodass Europa immer mehr in die Hitzekatastrophe rutscht.

Schmelzwasser in Grönland

Schmelzwasser in Grön...

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Perito-Moreno-Gletscher, Argentinien; © I, Luca Galuzzi auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Klimakatastrophe in Aktion: Gletscherschmelze nimmt Fahrt auf

Dass die Klimakatastrophe den Erdball laufend und stetig ansteigend immer mehr erwärmt, ist mittlerweile eine Binsenweisheit.
Das Schmelzen der ästhetisch wohlgefälligen wie auch für das Klima unerläßlichen Gletscher wurde bereits vor Jahrzehnten postuliert und sporadisch beobachtet. Nun enthüllt eine anspruchsvolle Studie das wahre Ausmaß des Gletscherrückgangs. Die Eisdecke der beobachteten Gletscher schmilzt zwischen einem halben und einem Meter – pro Jahr! Dies entspricht einer Steigerung von 200 bis 300% verglichen zum Mittel der Schmelzen im 20. Jahrhundert.

Was ist ein Gletscher?

Ein Gletscher ist vereinfacht gesagt eine Eismasse, die aus Schneefall hervorgegangen ist und die unter ihrem eigenen Druck Schicht für Schicht zu festem Eis geworden ist.
Bei einer globalen ode...

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