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Klimabilanz Dezember 2016 (Deutschland): Das Christkind unter Druck!

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Dezember 2016 (PDF).

Der erste Wintermonat Dezember war vom Stil genauso grauenhaft wie der Dezember 2015, der als der wärmste aller Zeiten und wohl der wärmste seit einigen tausend Jahren in die Annalen einging. Auch in diesem Jahr wartete man auf Kälte, geschweige denn Schnee vergeblich. Über weiße Weihnachten kann man mittlerweile nur noch traurig lächeln (im Flachland sowieso, zunehmend auch im Bergland), während draußen bei 8 bis 10 Grad statt Eis- die Sofetenblumen blühen.

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © <a target="_Blank" href="http://www.ufz.de/index.php?de=37937">Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums</a>

Nun ganzjährig: Endlose Dürren, hier im Dezember 2016. © Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums

Das Christkind wurde in diesem Jahr La Nina genannt, während im Vorjahr noch das männl...

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Klimabilanz August 2016 (Deutschland): Marsch durch die Klimahölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Sommermonat (tatsächlich verlängert sich der Sommer zum Leidwesen aller zunächst bis Ende September …) August 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im August 2016 (PDF).
Mit 1,4 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der  2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) und Juli (+1,7 Grad) deutlich zu warm. Während es in den Gebirgslagen und natürlich an der Küste sogar Kühlphasen gab, führten Azorenhochkeile vom Südwesten aus bis hoch zur „Magdeburgischen Ofenplatte“ für Dauerhitze ohne einen einzigen Tag Erholung.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

Mitten in den Gemütszustand, dass man nach monatelanger Hitze eigentlich nicht mehr alles ertragen konnt...

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Klimabilanz Juli 2016 (Deutschland): Süden und Osten auf Grillrosten

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Sommermonat (schreckliches Wort!) Juli 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Juli 2016.
Mit 1,7 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Juli 2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) deutlich zu warm. Die Temperaturen zeigten sich dabei nicht mehr auf den Kopf gestellt wie noch im Frühjahr, wo es dem Südwesten und Süden gelang, an die Temperaturen des Nordens heranzukommen und teilweise sogar geringfügig niedriger zu sein. Statt dessen erlebt vor allem der Südwesten bis in einer Linie hoch zum Osten einen Hitzetag nach dem anderen, eine Tropennacht nach der anderen ohne auch nur 1 Stunde einer Abkühlung unter 20 Grad und Tagestemperaturen von zumeist 25 bis über 35 Grad in den Hitzespitzen.

Insofern ma...

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© Steve Partridge auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wetterprognose bis Mitte Juni 2016: Wolkenwarten auf kalte Schafe

(1) Einschätzung der Wetterlage

Die Wettergötter müssen verrückt sein!
Während der Norden und Osten unter Hitze und Dürre stöhnte, frohlockte im Mai das Land der Bayern, das in der Vergangenheit leidgeplagte Tropenhessen und der gesamte Süden über eine wolkenreiche, sonnenfreie Zeit. Dies hatte am Monatsende des Mai Unwetter zur Folge, sodass Extremwetterliebhaber nach sehr, sehr langer Zeit wieder einmal auf ihre Kosten kamen.
Ursache für diese seltsamen Umstände eines nassen, relativ kühlen Südens und eines trockenen, heißen Nordens waren abtropfende Tiefs, teilweise sogar zwei isolierte Tiefs, die Deutschland in die Zange nahmen. Ihre Strömungsmuster im Verbund mit kleinen regionalen Hochs führten die Hitze in den Osten und Norden Deutschlands...

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Klimabilanz März 2016 (Deutschland): Vorspiel zur Zeit der Hölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Frühlingsmonat März 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im März 2016 (DWD)).
Mit 0,5 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der März 2016 nominell nur leicht zu warm. Das täuscht allerdings, da die Spanne innerhalb des Monats traditionell groß ist, wie Kai Zorn in seiner Kolumne hervorragend dargestellt hat.

Warum der Monat März 2016 schlechter als die Zahlen war

Während astronomisch der März bis zum 21. des Monats noch zum Winter gehört und im Grunde man noch Schnee erwarten sollte (wenn wir nicht in einer Klimakatastrophe leben würden), war davon nichts zu sehen – außer in punktuellen Regionen für den einen oder anderen Tag...

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Klimabilanz Februar 2016 (Deutschland): Wolkengnade gegen die Sonne

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Wintermonat Februar 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im Februar (DWD)).

Ein Monat der (zu warmen) Wolken- und Regengeilheit

Februar 2016 – natürlich ohne Winter, ohne Schnee wie man es in weiten Teilen Deutschlands mittlerweile leider gewohnt ist durch die Auswirkungen der Klimakatastrophe, die gerne beschönigend „Klimawandel“ genannt wird. Aber dafür auch mit herrlich wenigen Sonnentagen!

Wer kennt das nicht? Man steht morgens auf und gleich sorgt die gleißende Sonne für Kopfschmerzen und schlechte Laune...

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Wetterprognose bis Mitte März 2016: Kaltwetter-Poker

Der meteorologische Frühling beginnt exakt am 01. März 2016 und wir sitzen mit dem die Klimakatastrophe repräsentierenden sofetischen Wettergott am Pokertisch*.
Schlimm genug, dass sein Anblick mit hawaiianischer Blümchenkette, Brathähnchenhaut und der diffuse Kokosparfümgeruch ablenkend genug ist, steht nicht weniger auf dem Spiel als die Abwendung eines erneuten Hitzefrühlings mit abartig zu hohen Temperaturen wie beinahe jedes Jahr.

Wäre kein schlechtes Blatt: Der "Straight Cold" mit absteigenden Temperaturen!, © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/126676728@N04/14931253417">Poker Fotos auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>

Wäre kein schlechtes Blatt: Der „Straight Cold“ mit absteigenden Temperaturen!, © Poker Fotos auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Bisher scheinen wir im Vorfeld sehr gut im Rennen zu liegen. Keine Miene haben wir verzogen, keine Gelegenheit geboten, einen Hinweis auf unsere Karten zu erahnen...

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Wartezimmer des Eisgotts, © Art of Backpacking auf flickr.com, Lizenz:

Wetterprognose bis Mitte Februar 2016: Im Wartezimmer des Kältegotts

Kriegen wir einen Termin oder sind Kälteliebhaber doch nur die Kassenpatienten der Meteorologie?
Da sitzen wir nun und blicken gebannt auf das Antlitz des Kältegotts, das den Eingang zu den heiligen Hallen des Winters ziert und hoffen, dass wir aufgerufen werden.
Tatsächlich ist die Chance groß, dass wir nicht vergessen wurden, denn erinnern wir uns: Das Warming des Polarwirbels wird unverändert stabil angezeigt, wie ich im letzten Special berichtet hatte.

Klassischer Sofet auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Klassischer Sofet in Kälteschutzrüstung auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Bis dahin jedoch erwartet uns eine lange Wartezeit neben im Wartezimmer mosernden Sofeten (zu erkennen an so dicker Winterkleidung, dass nur die anthropomorphen Arm- und Beinstummel erahnen lassen, dass es sich um M...

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© Aaron Muszalski auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Bedrohliche Erosion: Klimakatastrophe frisst fruchtbaren Boden

Die globale Erwärmung taumelt mittlerweile über die 1 Grad-Marke und führt zu: Todeszonen im Ozean, Massenvernichtung von Arten, Hitzetoten, Dürren, Eis- und Gletscherschmelze. Jetzt kommt noch etwas hinzu, was sich zunächst relativ „langweilig“ anhört, aber den Keim birgt für Konflikte, Massenflucht und sogar Kriege.
Die Klimakatastrophe „frisst“ den fruchtbaren Boden.

Wie kommt es zum Verlust des fruchtbaren Bodens durch Erosion?

Die Gründe, die zum Verlust fruchtbaren Bodens führen, sind leider vielfältig.
Auf der Hand liegt die Situation im Jahr 2015: Monatelange, nie zuvor gekannte Dürren trocknen nicht nur den Oberboden aus, sondern auch die fruchtbare Humusschicht. Ein starker Wind oder Sturm fegt anschließend den lebenswichtigen Boden fort.
So hat es beispielsweise im...

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Rückblick: So war der Herbst 2015 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Groß war das Leid und noch größer war die Sehnsucht nach Kühle am Ende eines Sommers 2015, der durch El Nino zu einer Hitzenaturkatastrophe geworden war.
Der Herbst 2015 enttäuschte uns im Gegensatz zu seinen 4 Vorläufern 2011-2014 nicht.
Wie der Herbst verlief, wie die Zahlen lauten und vor allem wer in der Herbstprognose von Ende August 2015 die Nase vorn hatte, betrachten wir in einem Blick zurück auf die Monate September, Oktober und November des Jahres 2015.

Der Herbst in Zahlen

Im Unterschied zu den Jahren 2011-2014 kam der Herbst gleich in den ersten beiden Monaten mit einem Temperaturmittel, das unter dem 30-Jahresmittel 1961-1990 lag, daher!
In Zeiten der Klimakatastrophe kann das getrost als ein sehr seltenes Wunder angesehen werden...

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