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Wie wird der Winter 2016/17? Kälteköstlichkeiten im Kühlschrank. Die finale Prognose.

Der Winterkühlschrank der letzten Jahre verdarb einem den Appetit. Immer wieder Ausfälle und Erwärmungen verdarben die gekühlte Winterkost im Innern, dass es einem den gemeinen Sofetischen Wintersommerpilz (Sofewiso) in die Augen trieb. Angesichts abstruser 15 bis 20 Grad zu Weihnachten materialisierten sich aus dem Nichts sofetische Tropenfrüchte im Kühlschrank* und unidentifizierbarer Süßkram, von dem jeder einzelne mit ekelerregendem Kokos versetzt war.
Die Surrealität der Welt war so unerträglich geworden, dass nur eine innerliche Erschöpfung, die zu einer umfassenden Phlegmatie führt, einem am Selbstmord hinderte.

Doch damit ist jetzt Schluss!

Das Mindeste, was wir von dem Winter 2016/17 angesichts der Indizien erwarten können ist eine Häufung von Kaltphasen und eine Minde...

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Prognose Winter 2016/17: Warme Enttäuschung oder kalte Überraschung?

Es ist noch ein weiter Weg zum Winter, doch das Indiziensammeln läuft auf vollen Touren.
Wie ist der aktuelle Stand der Winterprognosen? Was lässt sich überhaupt zum Winter 2016/17 sagen? Nachdem die letzten Monate über ein Supermildwinter nahezu als 100% sicher galt, spalten sich die Prognosen durch neue Entwicklungen nun in Befürworter eines Mildwinters und Verfechter einer Kälteüberraschung. Kai Zorn ist ebenso überrascht und ratlos und der Winter bleibt vom Prinzip unvorhersagbar, weil er nur über die Wetterlagen in Deutschland ankommen kann und nicht über die klimatologischen Randfaktoren.

Blicken wir zunächst auf die besagten klimatologischen Randfaktoren, deren Stellzeiger das (mögliche, nicht sichere!) Potential für einen vernünftigen Winter ausloten lassen.
Und ich w...

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Der erste Schritt zum Winter 2016/17 – Eine Ultralangfristprognose

Was Kai Zorn und Ivo Brück machen, können wir schon lange! (Kai Zorn und Ivo Brück: Wetterorakel – Wie werden Herbst und Winter 2016/17?)

Der Herbst entscheidet mit über den Winter: Gibt es einen gräßlichen Altweibersommer ...

Der Herbst entscheidet mit über den Winter: Gibt es einen gräßlichen Altweibersommer mit leicht verbesserten Winterchancen …

So könnte man den Wahnsinn formulieren, mitten in der schlimmsten Horrorzeit des Sommer, noch vor dem Herbst eine Prognose für den kommenden Winter zu wagen. Aber wir mögen bekanntlich Wahnsinn und den Winter.

Natürlich dürfte es klar sein, dass es sich mehr um eine Spielerei handelt als um eine seriöse Wahrheitsfindung. Was wir hier versuchen werden ist ungefähr so, als versuchten wir 4 Monate vor einer Fußball-EM eine Prognose zu wagen, welche Mannschaft die besten Chancen hat, Europameister zu werden.
Aufs Wetter b...

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Wetterprognose bis Mitte Juli 2016: Der Sommer wirft uns ein Rettungsseil zu

Der Sommer hat nicht nur aus meteorologischer Sicht (01.06.), sondern mittlerweile auch aus astronomischer Sicht seit dem 21. Juni begonnen. Nach der letzten, grausamen Hitzewelle um den 24. Juni erwarten wir bang das nächste, unausweichliche Lavabad in einer Hitze, die wie immer unglaubliche 10 Grad über dem normalen 30-Jahresmittel liegt und somit ca. bis zu 20 Grad zu hohen täglichen Tagesmaximaltemperaturen im Flachland.
Doch in diesem Moment wirft uns der Wettergott ein rettendes Seil zu!
So könnte man die derzeitige Wetterlage umschreiben. Denn aktuell sieht es (noch) sehr gut in den GFS-Ensembles aus. Die Temperaturen pendeln um das 30-Jahresmittel oder sogar darunter und da wir uns bereits im Zeitraum des Siebenschläfers befinden (Großwetterlage vom ca. 27. Juni bis 07...

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Die große Analyse: Wie wird der Sommer 2016?

Der Sommer wird zum Richtstab über das klimatische Jahr 2016!
Kommt die Hitze, dann kann man den Stab brechen. Kommt sie nicht, dann könnte das Jahr mit einem guten Herbst (und keinem Glühling) bei einem sehr wahrscheinlichen Mildwinter im letzten Monat des Jahres noch als normal bezeichnen oder sogar als „gut“.

Wie sieht es bisher aus im Staffellauf der Jahreszeiten 2016?
Das Jahr 2016 begann mit einem Nichtwinter, insbesondere im Südwesten und Westen. El Niño ruinierte uns die schönste Jahreszeit im Verbund mit der Klimakatastrophe, die dafür sorgte, dass auch die Jahre 2012 bis 2015 in Sachen Schnee und Kälte ein Witz waren.
Der Frühling 2016 kam erstaunlich verhalten daher mit nur wenigen Wärmephasen...

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Wie wird der Frühling 2016?

Nach einem Winter, der irgendwo zwischen Teilwinter (Bergland), Mildwinter (höheres Flachland) und Nichtwinter (Flachland) pendelte und in der Summe deutlichst zu warm war, erhebt der deutsche Sofet sein dümmliches Haupt und verkündet, dass es Zeit für Frühling* wird, Winter sei es schließlich lange genug gewesen.
Da es keinen Winter gab (zumindest im Flachland des Süden und Westens) und Frühling auch nicht Sommertemperaturen von 5 Grad über dem Mittel bedeutet, strecken wir also gepflegt den Mittelfinger aus und streben als Teilausgleich zur Klimakatastrophe und zum Nichtwinter wenigstens einen eisigen Frühling an, der möglichst lange Zeit einstellige Temperaturen und nicht über 12 Grad gelangen sollte als Tagesmaximaltemperatur. 🙂

Bewegen wir uns nun fort von den subjektiv...

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Das Klimawandelskeptiker-Märchen von der „Mittelalterlichen Warmzeit“

Das Mittelalter* scheint gerne als Symbol verwendet zu werden.
Mal ist es „das dunkle Mittelalter“, das es überhaupt nicht war (und als studierter Historiker, der sich 12 Jahre lang tagein, tagaus mit dem Thema fachlich an der Uni Münster beschäftigt hat, darf ich das einmal so ohne Belege hinstellen, da es nicht zum Thema hier und heute gehört) und ein Symbol für vermeintlich unzivilisatorisches Verhalten. Und mal ist es aufgrund der sogenannten „mittelalterlichen Warmzeit“ (auch: „mittelalterliches Klimaoptimum“ in sofetischer Sprachauslegung) die Erlöserepoche für Klimafantasten, die beweisen wollen, dass es
(a) früher schon globale Erwärmungen gab und der Klimawandel nur ein Politikerkonstrukt ist, um Geld zu scheffeln und
(b) dass die globale Erwärmung ein Segen ist wie für d...

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Wetterprognose bis Mitte Dezember 2015: Das große Warten auf Winter

Nach den zwei Kaltlufteinbrüchen Mitte Oktober 2015 und den letzten Tagen sind wir alle etwas verwöhnt und erwarten sehnsüchtig den Winter*, obwohl er noch nicht einmal meteorologisch begonnen hat, geschweige denn astronomisch (kalendarisch).
Das große Warten wird sich erst einmal fortsetzen, denn zunächst ist Westdrift und Mildwetter angesagt. Hochdruckgebiete zu weit südlich bei Spanien und im Mittelmeerraum sowie ein intakter Polarwirbel ohne Troglagen lassen die Westdrift zunächst wetterbestimmend werden.

Werfen wir einen Blick auf die GFS-Zeitreihen mit den Richttemperaturen in etwa 1.500 Metern Höhe. Die Regionen im Einzelnen. (Eine Erklärung zu den GFS-Läufen finden Sie hier: GFS verstehen):

GFS Ensemble - Wetteraussichten für Frankfurt am Main; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de">wetterzentrale.de</a>

GFS Ensemble – Wetteraussichten für Frankfurt am Main; © GFS, Global Forecast ...

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Vorglühendes (oder ausglühendes?) Lichtschwert, © Thomas S. auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Update El Niño: Vorglühen im Polarwirbel – Zündet bald das Warming?

Bekanntlich hängt unser Wohl und Wehe im Winter dieses Jahr vom CP El Niño ab. Erst wenn der CP El Niño auftritt und bleibt, wird es zu Warmings in der Stratosphäre kommen, die dann oben vom Weltraum sich bis zum Erdboden hindurchfräsen wie ein Lichtschwert* und dabei den Polarwirbel zertrümmern (Splitting). Bei günstiger Zerfleischungsachse kann der verformte Polarwirbel einen eiskalten Finger* nach Europa ausstrecken. Möge die Macht passend zum neuen Star Wars-Film* in den Kinos im Dezember mit uns und den Warmings sein!

Das australische Bureau of Meteorology (BoM) hat den Prognosestand der wichtigsten Modelle zusammengefasst und auf den neuesten Stand gebracht.

Zur grundlegenden Erklärung von El Niño und La Niña, sowie der Unterscheidung von CP und EP El Niño verweise ich auf me...

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Klimabilanz Oktober 2015 (Deutschland): Kalt und geil

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland für den ersten Herbstmonat Oktober 2015 herausgegeben (Deutschlandwetter im Oktober DWD).

Der September 2015 war bereits 0,3 Grad UNTER dem Mittel 1961-1990, der Oktober 2015 verdoppelte dies sogar noch auf einen Wert von -0,6 Grad! Abermals Rumms!
Dennoch fühlte es sich insbesondere in der zweiten Monatshälfte oft gar nicht so an. Woran lag das? In der ersten Monatshälfte waren die Luftmassen auch in großen Höhen noch deutlich unter dem Mittel und brachten neben herrlich kühlen Temperaturen auch Wolken und für einen Tag sogar einen Schneeeinfall bis in das Flachland!
Anschließend änderte sich die Lage und ein geradezu „Hochdruck-Monster*“ prägte das Wettergeschehen in Deutschland...

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