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Klimabilanz 2016: Die Arktis brennt

Stand das Jahr 2015 im Zeichen des Hitzemonsters El Niño, so ist es 2016 ganz klar die brennende Arktis mit dem „WACCY“-Effekt ab Herbst.
Der „Klimawandel“, nichts anderes als eine völlig außer Kontrolle geratene Klimakatastrophe, die 1830 mit der Industriellen Revolution ihren Anfang nahm, hält den Planeten ganz schön auf Trab. Global nahmen die Anomalien nach El Niño eher wieder ab, während sie regional in Deutschland (siehe unten) zunahmen.
Einige Anomalien jedoch verstärkten sich im späten Jahresverlauf: Der „Kalte Fleck“ im Atlantik, möglicherweise ein Beleg einer Schwächung des Golfstroms und Folge der grönländischen Eisschmelze, ist nach wie vor sichtbar. Der Waccy-Effekt führte zu einem teilweise rekordkalten Sibirien und auch in den USA kippten einige Kälterekorde, al...

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Klimabilanz Oktober 2016 (Deutschland): Ein Dunkeloktober?

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Herbstmonat 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Oktober 2016.

Der September 2016 hatte noch gezeigt, wozu die Klimakatastrophe in Sommernähe fähig ist: Alptraumhafte 3,5 Grad über dem Mittel, die mit Herbst ebensowenig zu tun hatten wie ein Sofet mit Heizöleinsparung.
Der Oktober 2016 hingegen brachte den ersehnten Wetterumschwung, begünstigt durch eine anhaltende Atlantikblockade, die die Westdrift stoppte. Dies führte zwar zu eigentlich untypischer Sturmlosigkeit im Herbst, aber auch zu vielen Wolken und kühlen Temperaturen. Eine denkbare Südlage blieb uns bis auf ganz kurze Momente erspart.
Nach 11 (teilweise extrem) zu warmen Monaten in Folge war der Oktober 2016 damit bei -0,40 Grad Temperaturanomalie der erste zu...

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Rückblick: So war der Sommer 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Der Sommer stand rein theoretisch von den Vorzeichen (geringe Sonnenflecken, Abklingen von El Niño) auf „kalt“.
Dass er dank Klimakatastrophe, Treibhauseffekt, Nordverlagerung der Subtropen und dem altbekannten Schema der Atlantiktiefs in Kombination mit Azorenhochaufwölbung deutlich im Plusbereich landen würde, war mir von vornherein klar. Der 23. Warmsommer in Folge (ja, Sie haben richtig gelesen!) landete letztlich nicht mit einer 2 im Temperaturmittel der 3 Sommermonate, wie ich es vorhergesagt hatte, sondern knapp darunter. Trotzdem hat ein anderer Prognoseanbieter den Sommer noch exakter vorhergesagt.

In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: <a target="_blank" href="http://www.kaltwetter.com/sommer-zukunft-lebensgefahr-hitzetote/">Sommer in der Zukunft - eine Lebensgefahr</a>

In Zukunft werden die Sommer zur Lebensgefahr, wie auch der DWD vor einer höheren Mortalitätsrate durch Hitze warnt. Siehe dazu auch: Sommer in der Zukunft – eine Lebensgefahr

Betr...

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Klimabilanz August 2016 (Deutschland): Marsch durch die Klimahölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Sommermonat (tatsächlich verlängert sich der Sommer zum Leidwesen aller zunächst bis Ende September …) August 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im August 2016 (PDF).
Mit 1,4 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der  2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) und Juli (+1,7 Grad) deutlich zu warm. Während es in den Gebirgslagen und natürlich an der Küste sogar Kühlphasen gab, führten Azorenhochkeile vom Südwesten aus bis hoch zur „Magdeburgischen Ofenplatte“ für Dauerhitze ohne einen einzigen Tag Erholung.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

August 2016: Gefangen in der Hitzeklammer einer galoppierenden Klimakatastrophe.

Mitten in den Gemütszustand, dass man nach monatelanger Hitze eigentlich nicht mehr alles ertragen konnt...

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Klimabilanz Juli 2016 (Deutschland): Süden und Osten auf Grillrosten

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im zweiten Sommermonat (schreckliches Wort!) Juli 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Juli 2016.
Mit 1,7 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Juli 2016 ebenso wie der vorangegangene Juni (+1,6 Grad) deutlich zu warm. Die Temperaturen zeigten sich dabei nicht mehr auf den Kopf gestellt wie noch im Frühjahr, wo es dem Südwesten und Süden gelang, an die Temperaturen des Nordens heranzukommen und teilweise sogar geringfügig niedriger zu sein. Statt dessen erlebt vor allem der Südwesten bis in einer Linie hoch zum Osten einen Hitzetag nach dem anderen, eine Tropennacht nach der anderen ohne auch nur 1 Stunde einer Abkühlung unter 20 Grad und Tagestemperaturen von zumeist 25 bis über 35 Grad in den Hitzespitzen.

Insofern ma...

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Rückblick: So war der Frühling 2016 und wer hat ihn am besten vorhergesagt?

Der Sofetenmotor stottert.
Ging ich im Februar 2016 davon aus, dass ein deutlich zu warmes Frühjahr am wahrscheinlichsten sei, so und es mit jedem Monat schlimmer würde, so hat ein gnädiger Eisgott einen Eiszapfen in die Speichen der Sofetenhitzemaschine geworfen.

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig - trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Frühling 2016: Zu warm, zu trocken, zu sonnig – trotzdem im Mai vor allem im Süden Regenmassen mit regionalen Überschwemmungen!

Zwar war der Verlauf korrekt, dass es jeden Monat schlimmer wurde, aber das Mittel traf sich innerhalb dieser Stufung auf einem niedrigeren Niveau. Der Grund: Erst die Spätfolgen des Major Warmings aus dem März, dann die verfrühten Eisheiligen...

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Klimabilanz Mai 2016 (Deutschland): Verkehrte Welt

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im dritten und letzten Frühlingsmonat Mai 2016 veröffentlicht: Deutschlandwetter im Mai 2016 (PDF).
Mit 1,5 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der Mai 2016 nach den nur verhalten warmen Frühlingsmonaten März und April (beide +0,6 Grad) deutlich zu warm. Die regionalen Unterschiede jedoch zeigen große Differenzen und es scheint, als habe der Wettergott auf dem Kopf gestanden, denn der Süden war kühler als der Norden und Osten!

Mai 2016: Osthitze macht den Norden zur Hitzehölle und den Süden zur Kältekammer

Die insgesamt dritte Hitzewelle des Jahres (2 im April) startete am 06. Mai und dauerte deutschlandweit vier Tage lang an. Ursache war ein sich zurückziehender Trog, der den Weg für eine Südwestlage freigab...

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Klimabilanz April 2016 (Deutschland): Unterbrochenes Sofetenglück

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Frühlingsmonat März 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im April 2016 (DWD)).
Mit 0,6 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der April 2016 nominell ebenso wie der März 2016 nur leicht zu warm. Das täuscht allerdings, da es im April auch zu den ersten zwei Hitzewellen in weiten Teilen Deutuschlands abseits der Küsten kam.

April: Ohne Major Warming im März wäre es ein Hitzealptraum geworden

Der April startete vor allem im Süden mit der ersten Hitzewelle des Jahres. 24 Grad in München wurden in der prallen Sonne zu unerträglichen 30 Grad, während in anderen Teilen Deutschlands die Hitzebilanz deutlich günstiger war.
Am 21...

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Klimabilanz März 2016 (Deutschland): Vorspiel zur Zeit der Hölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Frühlingsmonat März 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im März 2016 (DWD)).
Mit 0,5 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der März 2016 nominell nur leicht zu warm. Das täuscht allerdings, da die Spanne innerhalb des Monats traditionell groß ist, wie Kai Zorn in seiner Kolumne hervorragend dargestellt hat.

Warum der Monat März 2016 schlechter als die Zahlen war

Während astronomisch der März bis zum 21. des Monats noch zum Winter gehört und im Grunde man noch Schnee erwarten sollte (wenn wir nicht in einer Klimakatastrophe leben würden), war davon nichts zu sehen – außer in punktuellen Regionen für den einen oder anderen Tag...

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So war der Winter 2015/16: Der Anfang vom Ende für alle zukünftigen Winter?

Was waren wir doch optimistisch in die Prognose des Winter 2015/16 gestartet, als der Hitzenovember 2015 mit Temperaturen wie im Spätsommer auf dem klimakatastrophischen Höhepunkt war.
So viele Klimafaktoren, die alle auf einen Kaltwinter deuteten. Doch gewonnen haben die meteorologischen Prognosen, die einen der heftigsten Mildwinter aller Zeiten voraussagten.
Bevor wir detailliert auf die Gründe für das Winterversagen zu sprechen kommen, blicken wir zurück auf die letzten Winter, um den aktuellen besser einordnen zu können.

(1) Blick zurück: Wie waren die Winter der letzten Jahre 2000 bis 2014/15?

Im Vergleich mit dem 30-Jahres-Mittel 1961-1990 verwende ich zukünftig folgende Winter-Kategorien:

schlechtwetter2

Supermildwinter: ab +2,5 Grad zum Mittel

regen3

Mildwinter: +1,5 Grad bis +2,4 Gr...

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