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Sofetische Winterflucht: Tropenmünzen und Säurebäder

Der gemeine Sommerfetischist (Sofet) befindet sich in der schlimmsten aller Jahreszeiten: Keine 40 Grad mehr, keine Sonne um den Hautkrebs zu optimieren, winterlich erzwungene Abkehr von tennissockensandalengestützten Hawaiihemdkombinationen (er macht das Beste draus mit Michelinmännchenoutfit der gleichen ästhetischen Katastrophengüte) und subjektiv empfundener Kältebrand bei den üblichen „winterlichen“ +15 Grad. Die Winterflucht von Sommerfetischisten treibt dabei einmal mehr seltsame Stilblüten.

5-Euro-Münze – die „Sofeten-Edition“

So soll die neue 5-Euro-Münze "Tropische Klimazone" aussehen. © <a target="_blank" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Briefmarken/2016/11/2016-11-09-pm29.html">Bundesfinanzministerium</a>

So soll die neue 5-Euro-Münze „Tropische Klimazone“ aussehen. © Bundesfinanzministerium

Die Bundesregierung, diese geldgeile Ansammlung konzentrierter Verhaltensstörungen und nicht gerade bekannt für ihre sinnvollen politischen Maßnahmen hat im Ve...

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Sakurajima – eine tickende Zeitbombe

Im Gegensatz zum formschönen Mayon auf den Philippinen ist der japanische Sakurajima ein Vulkan, der ein wenig anmutet, als habe einer der japanischen Götter ihn unregelmäßig abgenagt. Susano-o beispielsweise, der Gott des Windes und der Meere, galt als jähzornig und wurde daher sogar aus dem Himmel verbannt.
Allerdings hat der japanische Vulkan einen entscheidenden „Vorteil“: Ein großer Ausbruch ist relativ sicher und sogar zeitlich jetzt geschätzt worden.

Sakurajima: Explosive Kirschblüten

Obwohl sein Name in typisch malerischer Tradition Japans „Kirschblüteninsel“ bedeutet, handelt es sich um einen der gefährlichsten aktiven Vulkane Japans. Der Sakurajima ist ein Schichtvulkan (auch Stratovulkan)...

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Die 10 dämlichsten Aussagen zum Sommer von Sofeten

*Sofeten = Abkürzung für „Sommerfetischisten“, eine Gruppe von intellektuell minderbemittelten Hitzeperversen, die unreflektiert und fanatisch (siehe „Hitzlamisten“) ihre Hitzekrankheit normalen Menschen aufzwingen wollen. Davon sind Normalwetterliebhaber, Zwischenwetterliebhaber (Frühling, Herbst) und Extremwetterfreaks (bevorzugen 40 Grad und -30 Grad, dazwischen nichts und verfügen über die Fähigkeit von Toleranz, Humor und poetischer Einordnung der Extremästhetik) zu unterscheiden.

Der Sommer ist a priori und a posteriori schlichtweg scheiße.
Es gibt allerdings eine Gruppe von Menschen (genauer gesagt: Vormenschen, homo sofensis), wo mir mein Anstand alleine verbietet, sie als Philosophen zu bezeichnen...

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Bricht die Hekla aus?

Es lohnt sich aktuell einen näheren Blick auf Islands Vulkan Hekla zu werfen.
Der deutsche Vulkanologe Marc Szeglat berichtet auf seinem Blog über eine erhöhte Seismik des Vulkans. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer festen Zielvorstellung, dass der Vulkan in Tagen ausbricht, sondern lediglich ein Indiz und ein auffälliges Verhalten.
Um ein besseres Verständnis für die Lage zu erhalten, schauen wir uns die (und nicht „den“) Hekla genauer an.

Hekla: Die rotglühende Haube

Was sich wie eine zornige nordische Göttin anhört, ist leider nur das isländische Wort für „Haube“ und passt zu dem spitzkegeligen Aufbau dieses Schichtvulkans im Südwesten Islands. Ein Schichtvulkan baut sich Schicht für Schicht aus Ausbrüchen zu immensen Größen auf.

Hekla: Die Ruhe trügt ... © <a target="_blank" href="https://www.flickr.com/photos/cogdog/3048600668/">Alan Levine auf flickr.com</a>, Lizenz: <a target="_blank" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, hier: Schärfe und Kontrast verändert

Hekla: Die Ruhe trügt … © Alan Lev...

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Können Erdbeben Vulkaneruptionen auslösen?

Es klingt wie die banalste Geschichte der Welt: Tektonische Platten verhaken sich, es bauen sich gewaltige Spannungen auf. Wenn diese sich ruckartig lösen, kommen Erdbeben zustande, die verheerend für uns Menschen auf der Eierschalenhaut der Erde sein können. Dass die Erdbebenschockwellen dabei auch Vulkane beeinträchtigen und zu Eruptionen anregen können, scheint auf den ersten Blick kristallklar.
Auf den zweiten Blick kann man sich jedoch nur schwer vorstellen, dass die Wirkung der Erdbeben auf Vulkane außerhalb eines engen Radius um den Erdbebenherd noch eine Wirkung aufweist.

Japanische Wissenschaftler um Prof...

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Supervulkanausbruch innerhalb von Tagen durch Gassättigung?

Forscher der Universität von Oxford erklärten kürzlich, dass ein Supervulkan innerhalb von Tagen spontan ausbrechen könne und dass Erdbeben und Bodenhebungen damit nichts zu tun hätten: http://www.spektrum.de/news/europas-supervulkan-kann-ohne-vorwarnung-explodieren/1398142?_ga=1.83346838.1422110834.1454667331

Wie ist das zu verstehen?
Bisher ging man davon aus, dass die Sättigung des Magmas mit Gasen (Kohlendioxid, Wasserdampf) lange vor einer Eruption geschieht und es durch die Ausgasung zu Bodenhebungen vor dem Ausbruch kommt oder zu Erdbeben, wenn sich mit dem Volumen die Magmakammer ausdehnt.
Nach den Forschern aus Oxford sättigt sich das Magma jedoch nicht bereits Jahre vor der Eruption, sondern relativ spontan innerhalb von Tagen. Die entstehenden Gasblasen führten zur Erupti...

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© NASA's Earth Observatory, Lizenz: CC BY 2.0

Laguna del Maule: Ein Supervulkan erwacht

Laguna del Maule? Nie gehört? Dann geht es Euch wie mir.
Handelt es sich um ein tropisches Sofeten-Paradies? Weit gefehlt. Aber bevor wir weiter rätseln: Wozu haben sich Spezialisten im Web bereit erklärt, ihre Erkenntnisse freimütig zu teilen – in diesem Fall der mittlerweile bekannte deutsche Vulkanologe Marc Szeglat.

Die Laguna del Maule ist ein großer Vulkan. Er liegt zum größten Teil in Chile und der See ist ähnlich wie beim Toba oder dem Laacher See die mit Wasser aufgefüllte riesige Caldera (Krater) eines Supervulkans.
Der chilenische Vulkan liegt mit seinen Ausmaßen von 15 x 25 km unter denen des Yellowstone (ausführlicher Artikel zum Yellowstone von Marc Szeglat) und Toba, aber deutlich über dem Laacher See (ca. 1,2 x 2 km)...

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Russell-Gletscher in Grönland im Sommer 2010, © Chmee2 auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 3.0

Schwarzes Eis in Grönland lässt Forscher rätseln

Grönland ist für die nördliche Hemisphäre im Grunde das, was die Antarktis auf der südlichen Halbkugel darstellt: Eine Landmasse mit Packeis, das als Puffer und Ausgleich gegen Temperaturextreme dient.
Es ist kein Geheimnis, dass jegliches Eis auf der Erde seit Jahrzehnten im Rückgang begriffen ist und letztlich durch sein Verschwinden zu einem galoppierenden Effekt der Klimakatastrophe führt (klimatologische Kipppunkte). Zum einen, weil die Sonnenrückstrahlung (Albedo) des Eises und Schnees wegfällt und die Sonnenenergie und die Erwärmung sich dadurch exponentiell steigert, zum zweiten, weil sich über Eis und Schnee* Hochdruckgebiete bilden und ein eisfreies Grönland die Luftströmungen verändert, sodass Europa immer mehr in die Hitzekatastrophe rutscht.

Schmelzwasser in Grönland

Schmelzwasser in Grön...

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Vulkane und Bäume in Flammen: Eifelreise im Herbst

Auf meinen persönlichen Fluch ist Verlass: Schon bei der Planung meines Herbsturlaubs wusste ich, dass trotz des Zeitpunkts Ende Herbst mein Urlaub im sogenannten „Kälteloch“ Eifel in einer Warmphase stattfinden würde. Und so kam es dann auch.
Allerdings wurde es trotz dieser widrigen Umstände doch anders, als ich befürchtet hatte, denn die Eifel ist nun einmal nicht Tropenhessen 😉
Ich hatte lange überlegt, ob ich überhaupt einen „Reisebericht“ anfertigen soll – immerhin war es keine spannende Polarexpedition (die Franklin-Expedition wäre auch mal einen Artikel wert) und das Ganze soll nicht zu einem öden Diavortrag werden, wie man ihn aus der Verwandtschaftsfolter Marke „Oppa und Omma“ kennt. Daher liegt also der Schwerpunkt auf geologischen Besonderheiten und den Farben des H...

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Gibt es mehr oder weniger Vulkanausbrüche durch die Klimakatastrophe?

Oftmals liest man Schlagzeilen, dass die Klimakatastrophe zu mehr Vulkaneruptionen* führe. Leider beschränkt sich meist der Inhalt eines solchen Artikels auf den Informationsgehalt der Schlagzeile. Wer nach dem Merkelschen Passivitätsimperativ nun das Denken einstellt und jasagerisch nickt, mag sich damit zufriedengeben, nicht die Wahrheit zu entdecken.
Da kaltwetter.com jedoch bekannt ist für seine wissbegierigen Leser, wollen wir ganz entgegen dem Mainstream der deutschen Gesellschaft einmal den Vulkanen auf den Zahn fühlen.

Vulkane und Eis, Feuer und Wasser – Potential für Eruptionen

Beschreitet man den oft vernachlässigten und missbrauchten Weg des „gesunden Menschenverstandes“, so ist es recht einfach, auf die Idee zu kommen, dass Eis und Eispanzer zu mehr Vulkaneruptionen füh...

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