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Wie wird der Winter 2016/17? Kälteköstlichkeiten im Kühlschrank. Die finale Prognose.

Der Winterkühlschrank der letzten Jahre verdarb einem den Appetit. Immer wieder Ausfälle und Erwärmungen verdarben die gekühlte Winterkost im Innern, dass es einem den gemeinen Sofetischen Wintersommerpilz (Sofewiso) in die Augen trieb. Angesichts abstruser 15 bis 20 Grad zu Weihnachten materialisierten sich aus dem Nichts sofetische Tropenfrüchte im Kühlschrank* und unidentifizierbarer Süßkram, von dem jeder einzelne mit ekelerregendem Kokos versetzt war.
Die Surrealität der Welt war so unerträglich geworden, dass nur eine innerliche Erschöpfung, die zu einer umfassenden Phlegmatie führt, einem am Selbstmord hinderte.

Doch damit ist jetzt Schluss!

Das Mindeste, was wir von dem Winter 2016/17 angesichts der Indizien erwarten können ist eine Häufung von Kaltphasen und eine Minde...

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Wetterprognose bis 20. November 2016: Atlantikwetter

Die aktuelle kühle Phase mit überraschendem Schnee in einigen wenigen Teilen Deutschlands endet bereits in Kürze. Die Sofeten haben voreilig die atlantische Westdrift hochgejubelt, die als Folge des sich mäßig rekonstituierenden Polarwirbels nach dem Split vor einigen Tagen wieder aufkommt.

Temperaturkarte Deutschland Stand: 08.11.2016, © <a target="_blank" href=" http://www.bernd-hussing.de/klima.htm"> http://www.bernd-hussing.de/klima.htm</a>

Könnte gerne noch etwas kühler werden: Temperaturkarte Deutschland Stand: 08.11.2016, © http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

Doch damit schießen sich die Sofeten ihr Eigentor, denn erwartet haben sie abstruse Wärme und Trockenheit, aber die Westdrift liefert bekanntlich haufenweise Regen und die von Sofeten so bezeichnete „nasse Kälte“. Wir nennen dies einmal regengesegnete Dunkelwetterlage und ein traumhaftes Novemberwetter mit jahreszeitlich durchaus noch halbwegs angemessenen Temperaturen...

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Wetterprognose bis 05. Oktober 2016: Herbst-Erlösung!

Er kam nach Hitzerekordqualen, die jeder apokalyptischen Beschreibung spotten und er kam 2 Wochen zu spät, aber er ist endlich angekommen: Der Herbst!

Nach und nach gelang es der atlantischen Frontalzone, das Azorenhoch und die abnorm nördlich verlagerten Subtropen zurückzudrängen – ganz ähnlich übrigens wie vor 1 Jahr nach einem Sommer 2015 der Hölle subtil mit kleinen Tiefdruckgebieten, die sich geheimdienstlich einschleichen.
Derzeit ist es vor allem in den südlichen Landesteilen herbstlicher dank eines Vb-Regentiefs, dessen Ausläufer logischerweise nicht bis in den Nordwesten reichen. Die nächsten Tage wird es relativ herbstlich bleiben, allerdings steht auch eine kleine Hochdruckepisode in den sofetischen Startlöchern. Insgesamt ist es weder Fisch noch Fleisch...

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Verhindert der Agulhasstrom den Ausfall des Golfstroms?

Schlechte Nachrichten für alle, die inmitten einer galoppierenden Klimakatastrophe und eines brennenden Europas auf einen Ausfall des Golfstroms und damit endlich auf normale Temperaturen zu unseren Lebzeiten hoffen.
Nach einer Studie sollen Veränderungen des Agulhasstroms durch die Klimakatastrophe zu einer Erhöhung des Salzgehaltes des Nordatlantiks und dadurch zu einer Stabilisierung des Golfstroms führen. Aber wie sicher ist das eigentlich? Und was ist der Agulhasstrom?

Der Agulhasstrom und seine Bedeutung für den Nordatlantik

Der Agulhasstrom ist ein Teil des thermohalinen Zirkulationssystems der Erde, sprich: Des globalen Strömungs- und Salzkreislaufs...

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Klimabilanz März 2016 (Deutschland): Vorspiel zur Zeit der Hölle

Der DWD hat die Klimabilanz für Deutschland im ersten Frühlingsmonat März 2016 veröffentlicht (Deutschlandwetter im März 2016 (DWD)).
Mit 0,5 Grad zu warmen Temperaturwerten im Mittel war der März 2016 nominell nur leicht zu warm. Das täuscht allerdings, da die Spanne innerhalb des Monats traditionell groß ist, wie Kai Zorn in seiner Kolumne hervorragend dargestellt hat.

Warum der Monat März 2016 schlechter als die Zahlen war

Während astronomisch der März bis zum 21. des Monats noch zum Winter gehört und im Grunde man noch Schnee erwarten sollte (wenn wir nicht in einer Klimakatastrophe leben würden), war davon nichts zu sehen – außer in punktuellen Regionen für den einen oder anderen Tag...

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Wartezimmer des Eisgotts, © Art of Backpacking auf flickr.com, Lizenz:

Wetterprognose bis Mitte Februar 2016: Im Wartezimmer des Kältegotts

Kriegen wir einen Termin oder sind Kälteliebhaber doch nur die Kassenpatienten der Meteorologie?
Da sitzen wir nun und blicken gebannt auf das Antlitz des Kältegotts, das den Eingang zu den heiligen Hallen des Winters ziert und hoffen, dass wir aufgerufen werden.
Tatsächlich ist die Chance groß, dass wir nicht vergessen wurden, denn erinnern wir uns: Das Warming des Polarwirbels wird unverändert stabil angezeigt, wie ich im letzten Special berichtet hatte.

Klassischer Sofet auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Klassischer Sofet in Kälteschutzrüstung auf dem Weg zum Wartezimmer des Kältegotts, um seine Beschwerde loszuwerden

Bis dahin jedoch erwartet uns eine lange Wartezeit neben im Wartezimmer mosernden Sofeten (zu erkennen an so dicker Winterkleidung, dass nur die anthropomorphen Arm- und Beinstummel erahnen lassen, dass es sich um M...

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© Seluxkanaur auf deviantart.com, Lizenz: CC BY-ND 3.0

Letzte Chance für den Winter 2015/16. Das Auge Saurons.

Sauron ist bekanntlich im Herrn der Ringe* das ultimative Böse, im Grunde ein gefallener göttlicher Antischöpfer wie Luzifer.
Und tatsächlich ähnelt das Auge Saurons fatal der Sonne, wenn man sich das Ganze einmal richtig betrachtet. 😉
Man könnte es jedoch auch als Major Warming des Polarwirbels betrachten und insofern ist ausgerechnet das Böse unsere letzte Hoffnung: Die Wärme, sonst verteufelt, wird zum Heilsbringer, der den Polarwirbel zerstört und die freiwerdende Kälte verfügbar macht für Europa.

Doch so einfach ist es nicht, wie Dr. Cohen weiter unten im Artikel uns leider zeigen wird. Kümmern wir uns zunächst um die aktuelle, deprimierende Lage.

Die aktuelle Situation: Subtropenhoch

Die seit Wochen bestehende, katastrophale Wettersituation, die zu grauenhaftem Frü...

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Polarwirbel auf dem Saturn in Falschfarben koloriert, kaltwetter.com

Eine Frage des Puddings: Was genau ist der Polarwirbel?

Der Polarwirbel ist Fluch und Hoffnung zugleich. Zum Einen ist er der heilige Hort des Winters, der Eis, Schnee* und Kälte birgt. Zum Anderen hält er die von uns allen so ersehnte Kälte von uns fern.
Nur wenige wissen genau, was der Polarwirbel eigentlich genau ist. Allerhöchste Zeit somit, einmal sich den Polarwirbel genauer anzusehen und ihn zu verstehen!

Entstehung und Natur des Polarwirbels

Der Polarwirbel bzw. die beiden Polarwirbel über den jeweiligen Polen der Erde bestehen nicht das gesamte Jahr über. Sie bilden sich erst in der kühlen Jahreszeit, wenn der Sonnenstand auf der Erdhalbkugel so gering ist, dass die entstehende Kälte am Pol sich sozusagen „sammelt“.
Bei uns auf der Nordhalbkugel entsteht daher der Polarwirbel in seinen Ausprägungen allmählich ab dem September...

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Wetterprognose bis Mitte Dezember 2015: Das große Warten auf Winter

Nach den zwei Kaltlufteinbrüchen Mitte Oktober 2015 und den letzten Tagen sind wir alle etwas verwöhnt und erwarten sehnsüchtig den Winter*, obwohl er noch nicht einmal meteorologisch begonnen hat, geschweige denn astronomisch (kalendarisch).
Das große Warten wird sich erst einmal fortsetzen, denn zunächst ist Westdrift und Mildwetter angesagt. Hochdruckgebiete zu weit südlich bei Spanien und im Mittelmeerraum sowie ein intakter Polarwirbel ohne Troglagen lassen die Westdrift zunächst wetterbestimmend werden.

Werfen wir einen Blick auf die GFS-Zeitreihen mit den Richttemperaturen in etwa 1.500 Metern Höhe. Die Regionen im Einzelnen. (Eine Erklärung zu den GFS-Läufen finden Sie hier: GFS verstehen):

GFS Ensemble - Wetteraussichten für Frankfurt am Main; © GFS, Global Forecast System, <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de">wetterzentrale.de</a>

GFS Ensemble – Wetteraussichten für Frankfurt am Main; © GFS, Global Forecast ...

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Die große Winterprognose 2015/16: Krieg der Systeme um den möglichen Kaltwinter

Der Herbst* ist erst zur Hälfte vorbei, aber es bietet sich an, einen ersten Prognoseblick auf den Winter zu werfen, dessen Weichen sich im Oktober allmählich stellen, da eine starke Verbindung von Oktober und Januar vermutet wird hinsichtlich klimatologischer Muster, vor allem in Bezug auf den Polarwirbel.

Ich hatte bereits im Zusammenhang mit dem letzten El Niño-Update einen Ausblick auf die Rahmenbedingungen des Winters 2015/16 gewagt und eine erhebliche Diskrepanz zwischen der „meteorologischen“ Fraktion, sprich den Computermodellen, und der klimatologischen Fraktion mit El Niño im Fokus, festgestellt.
Während die Meteorologen auf das Ausgleichsverhalten zu bauen scheinen, das nach einem heißen Sommer und kühlen Herbst dann einen Mildwinter verspricht, argumentieren die Klimatologe...

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